Veranstaltungszyklus: Bridges in a Global World

Bridges in a Global World ist ein interdisziplinär angelegtes Projekt. Unterschiedliche Kunstformen verbinden sich mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zu einer Gesamtperformance.

Gemeinsam mit nationalen und internationalen Wissenschaftler*innen und Künstler*innen sollen Ursprung und Wirkung der Zugehörigkeit zu Kultur, Ethnie und Religion, zu Geschlecht und Ökonomie untersucht werden. Den Fragen folgend - Gibt es in der Vielfalt und Verschiedenheit menschlichen Seins etwas Universelles? Gibt es in einer globalen Welt über alle Kulturen hinweg etwas Übergreifendes, Verbindendes? Gibt es etwas, was es uns ermöglicht, Trennendes zu überbrücken? – werden vielfältige Herangehensweisen, unterschiedliche Gestaltungsformen und Perspektiven zu einem Aussagenteppich gebündelt, der das Publikum in einen interaktiven Dialog einbeziehen möchte.

Der Veranstaltungszyklus Bridges in a Global World wird durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain im Rahmen des Schwerpunktthemas „Transit“ finanziell gefördert. Hauptaufgabe des Kulturfonds ist es, die Metropolregion Frankfurt RheinMain durch kulturelle Zusammenarbeit besser zu vernetzen, die Attraktivität zu stärken sowie die kunst- und kulturgeschichtliche Tradition der Region zu dokumentieren. Der Fonds fördert neben regionalen vor allem Kulturprojekte mit nationaler und internationaler Strahlkraft.
Außerhalb der Förderung des Kulturfonds, aber zum Projekt gehörend ist die Ausstellung Renovación – Arbeiten der Künstlerin LaBGC.

Aus starken Mädchen werden starke Frauen – Maike Röttger / Renovación

29. Juni 2016
> 19:00

Trotz der bemerkenswerten Errungenschaften der Frauenrechtsbewegung sind immer noch Millionen Mädchen auf der Welt zu einem Leben in Armut und Ungleichheit verurteilt. Nur aus einem einzigen Grund: Weil sie Mädchen sind. Frauen stehen an der Spitze von Staaten, Unternehmen und Universitäten. Doch trotz alldem berichtet ein Mädchen aus Kamerun auch im Jahr 2014 noch, dass „die Mädchen Sklavinnen der Jungen und Männer sind und ihre Probleme keine Rolle spielen.“ Dass Bildung für Mädchen die Welt verändern kann, dies zeigt Maike Röttger, die Leiterin der Geschäftsführung Plan International Deutschland, in ihrem Vortrag auf.

Ein Band zwischen Himmel und Erde – Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann / Renovación

27. November 2016
> 12:00

Die Geschichten um Apoll, Orpheus und die Musen sind in Europa noch vielen Menschen vertraut. Immer wieder beziehen sich die Künste und die Populärkultur auf sie. Mythen, die sich mit der Musik befassen, gibt es aber auch in vielen anderen Kulturen der Erde. Vergleicht man diese Geschichten miteinander, fallen weniger die kulturellen Unterschiede, als verblüffende Ähnlichkeiten auf. In den Mythen geht es um die Entstehung von Instrumenten, Gattungen, musikalischen Praktiken oder einzelnen Stücken. Die besonderen Fähigkeiten heroischer Musikergestalten werden erzählt. Und immer wieder geht es darum, was Musik eigentlich ist.

Im Vortrag werden einige solcher Geschichten aus Mittelamerika, Westafrika, Indien und China vorgestellt und ihr Sinnpotenzial ausgelotet. Im Mittelpunkt dabei steht das Motiv der Musik als Geschenk des Himmels.

Frauenkraft Frauenweisheit – Luisa Francia / Renovación

10. Dezember 2016
> 13:00 – 17:00

Wie finde ich zu meiner eigenen Kraft, zu meiner Magie, zur Göttin in mir?
Mit Übungen, Stimme, Rhythmus, mit Orakel und Ritual nähern sich die Seminarteilnehmerinnen spielerisch der eigenen inneren Weisheit, der Göttin in jeder Frau.

Die Magie der Frauen ist für Luisa Francia das Urvertrauen in die eigene Kraft, die alles wandeln kann.

Die Göttin in mir – Luisa Francia / Renovación

11. Dezember 2016
> 12:00

Göttinnen als Lebensthema. Für Luisa Francia sind Göttinnen ein lebendiger und ständiger Wandlungsprozess weiblicher Kraft und weiblicher Wirklichkeit.

In ihrem Vortrag möchte Luisa Francia Frauen anregen, die Göttin in jeder Frau zu entdecken und zu feiern. Das lineare Vergehen von Zeit mit all den Moden und Hypes wird durch die Vielfalt der Göttinnenerscheinungen aufgehoben. Zeit- und Raumlos prägen sie immer wieder auch das Erscheinungsbild von Frauen, spiegeln die komplexe weibliche Wirklichkeit und regen Frauen an, sich spielerisch immer wieder neu zu erfinden.

Künstlerinnenwege – Kim Engels & Cambra Skadé / Renovación

20. Januar 2017
> 10:00 – 18:00

In diesem Seminar geht es darum, die eigenen Grenzen im Künstlerinnendasein zu erkennen, zu überschreiten. Es kann die Grenze hin zu einem neuen Selbstverständnis sein, hin zu mehr Professionalität oder hin zu einem anderen, authentischen Ausdruck. Über eine Schwelle gehen, heißt ein Wagnis einzugehen auf dem Weg als Künstlerin.

Wir arbeiten bewusst mit wenigen Teilnehmerinnen, um den Weg von jeder anschauen und coachen zu können.

In Transition – In Between – Unterwegs im Grenzland – Cambra Skadé / Renovación

21. Januar 2017
> 10:00 – 18:00

In dem Tagesseminar geht es um die „Grenzländer“ auf dem Lebensweg; um Zeiten im Übergang, in transition, um das Unterwegssein im Niemandsland, in between. Im Dazwischen liegt das Alte bereits hinter uns, das Neue ist jedoch noch nicht da. Es wird Zeit für das Betreten des Nullraumes.

Die Teilnehmerinnen tauschen sich aus, forschen und arbeiten mit verschiedenen schamanischen Techniken, gehen weibliche schamanische Wege und erkunden schamanische Kunst.

Die Heilkunst der Trickster – Cambra Skadé / Renovación

22. Januar 2017
> 12:00

Trickster – Was ist die Kraft dieser großen Grenzgänger*innen und Gratwander*nnen? Wie zeigen sie sich in unterschiedlichen Kulturen, zu unterschiedlichen Zeiten? Die Trickster laden ein, von ausgetretenen Pfaden herunter zu gehen. Sie fordern auf, aus alten Wahrnehmungsmustern auszubrechen und mit frischen Augen zu sehen. Auf eine heilige Art und Weise wandert diese archetypische Gestalt an der Grenze entlang und lehrt, aus starren Mustern auszubrechen, um das eigene ICH und die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

In Transition – In Between – Unterwegs im Grenzland – Cambra Skadé / Renovación

23. Januar 2017
> 10:00 – 18:00

In dem Tagesseminar geht es um die „Grenzländer“ auf dem Lebensweg; um Zeiten im Übergang, in transition, um das Unterwegssein im Niemandsland, in between. Im Dazwischen liegt das Alte bereits hinter uns, das Neue ist jedoch noch nicht da. Es wird Zeit für das Betreten des Nullraumes.

Die Teilnehmerinnen tauschen sich aus, forschen und arbeiten mit verschiedenen schamanischen Techniken, gehen weibliche schamanische Wege und erkunden schamanische Kunst.