

28 Jahre hat die Berliner Mauer die Stadt durchtrennt. Straßen endeten im Nichts. Familien, Freundinnen, Freunde, Nachbarn konnten von einem auf den anderen Tag nicht mehr zusammenkommen. Ihr Leben verlief nun in unterschiedlichen Gesellschaften.
2009 jährt sich zum 20. Mal die Maueröffnung. Weltbewegende und weltverändernde Ereignisse, welche sich trotz all der Proteste, Montagsdemonstrationen in und fluchtartigen Ausreisen aus der DDR vor dem 9. November 1989 niemand im Traum vorstellen konnte.
Die Kreuzberger Fotografin Ruth E. Westerwelle hat diese Jahrestage zum Anlass genommen, ihren Blick auf die ehemalige Grenze zwischen Ost- und Westberlin zu richten.
Ist die Nahtstelle noch erkennbar? Oder ist zusammengewachsen, was zusammengehört?
Sie hat Unterschiedliches entdeckt: manche weiterhin fremdelnde Brache, alltägliche Normalität und völlig neu Entstandenes. Eine spannende Spurensuche, die eine Vorstellung vom Leben mit der Mauer gewährt.
1. September bis 4. Oktober 2009
2009 marks the 20th Anniversary of the fall of the Berlin Wall.
Events that rocked and changed the world. That, despite all the Protests and Monday Demos in East Germany and all the fleeing escapes out, before the 9th of November 1989, no one dared to dream would really happen.
But it did happen. Peacefully. In consensus with the great powers.
This anniversary motivated the Kreuzberg-born photographer Ruth E. Westerwelle to take a closer look at the former border between East and West Berlin.
Is the junction still distinguishable? Or has that which belongs together, grown together?
She uncovered different scenarios: some still foreign fallows, alongside everyday normality and completely new emergences.
An enthralling search for clues, yielding an insight into life “along” the Wall.


