No Mercy
08. März 2026
> 17:00
Filme zeigen, wie wir leben. NO MERCY geht mitten hinein in die Fragen, die heute brennen: Wo stehen wir wirklich in Sachen Macht, Geschlecht und Freiheit – im Kino wie im Leben?
Für ihre radikale Bestandsaufnahme bringt die Filmemacherin Isa Willinger einige der bedeutendsten Regisseurinnen* unserer Zeit zusammen: Mit Céline Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, Valie Export, Catherine Breillat und Virginie Despentes treten erstmals wegweisende Filmemacherinnen* in einen gemeinsamen, intimen Dialog – über ihre Kunst, ihre Wut, ihre Verletzlichkeit und die Bilder, die unsere Welt prägen. Inspiriert von einer Beobachtung der Regisseurin Kira Muratova, dass Frauen in Wahrheit die härteren Filme machen, sprechen sie über Sex und Gewalt, über Demütigung und Rache, über Trauma und Lust, Zärtlichkeit und Poetik und den viel diskutierten female gaze.
Pressestimmen:
„„No Mercy“ ist eine erhellende und faszinierende Dokumentation über die Werke von Regisseurinnen. Isa Willinger zeigt, wie „hart“ das weibliche Kino sein kann, wie es die Konventionen der patriarchal geprägten Filmsprache radikal umgeht und wie Bilder aussehen können, die es wagen, abseits dieser Tradition zu sein.“ (film-rezensionen.de)
„Eindeutige Antworten kann und will Isa Willinger am Ende nicht liefern. Was ihr mit „No Mercy“ gelingt, ist zu zeigen, wie vielfältig weibliche Stimmen im Kino inzwischen sind, wie unterschiedlich und gewiss nicht auf ein Label zu reduzieren. Denn am Ende geht es vielleicht weniger darum, ob ein Mann oder eine Frau Regie führt, sondern ob die gezeigten Figuren berühren, ob die erzählten Geschichten mitreißen.“ (programmkino.de)
In Kooperation mit Amnesty International Wiesbaden.
Regie: Isa Willinger, DE/AT 2025, 104 min, DCP, OmU, FSK: beantragt
