Führung / Contre l´Oubli - Gegen das Vergessen

23. Januar 2022
> 15:00

Die Ausstellung im frauen museum wiesbaden nimmt das Werk und die Biografie der bemerkenswerten deutsch-jüdischen Künstlerin Edith Auerbach in den Blick. Aus einem jüdischen, akademischen Elternhaus in Köln heraus führt ihr Weg sie über München nach Paris, wo sie sich ab 1926 niederlässt. Neben über 90 Portraitzeichnungen ergänzt ihre eindrückliche Bilderserie unter dem programmatischen Titel »Contre l’Oubli« (Gegen das Vergessen) aus der Nachkriegszeit ihr Werk um ein ausdrucksstarkes künstlerisches Zeugnis der Schrecken nationalsozialistischer Gefangenschaft. In der Führung nehmen wir neben dieser künstlerischen Verarbeitung der traumatisierenden Erlebnisse des Holocaust auch Weg der Künstlerin durch die Kriegsjahre in den Blick. Erleben Sie, wie Edith Auerbachs Biografie und Kunst zum Brennglas für die Entwicklungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Lebensbedingungen einer deutsch-jüdischen Künstlerin in dieser Zeit wird.

Führungen / Contre l´Oubli - Gegen das Vergessen

30. Januar 2022
> 12:00

Das Talent und die Leidenschaft für das Zeichnen entdeckt sie früh, doch entscheidet sie sich, teils auf familiären Wunsch hin, zunächst für das Studium der Kunstgeschichte in München und finanziert nebenbei ihren Zeichen- und Malunterricht selbst. 1926 geht sie schließlich nach Paris, um dort endlich als Künstlerin zu leben und zu wirken. Sie zeichnet in den berühmten Künstler:innencafés und lebt am Montparnasse. Zu ihrem Freundeskreis gehören namhafte Künstlern wie Suzanne Valadon, Chana Orloff, Alfred Bayrle, Moissey Kogan und Paul Strecker. Ihre Kunst stellt sie zu dieser Zeit u.a. im Salon des Tuileries. Der 2. Weltkrieg und die Verfolgung jüdischer Menschen durch die Nationalsozialisten beenden diese Zeit jäh. Am 15. Mai 1940 wird Edith Auerbach von Paris aus in das größte französische Internierungslager Lager ‚Camp de Gurs‘ in den Pyrenäen deportiert. In den Qualen der Gefangenschaft versuchen viele Internierte des Lagers ihre Emigration in die U.S.A. zu organisieren, was Edith Auerbach, im Gegensatz zu der ebenfalls internierten Hannah Arendt nicht gelingt. Nur dank der Hilfe couragierter Menschen gelingt es ihr schließlich unterzutauchen und den Holocaust zu überleben. Ihre Kunst soll unter dem Eindruck dieser Erfahrungen mit einer ‚l’art pour l’art‘ nichts mehr zu tun haben. Sie malt nun gegen das Vergessen an, unter dem Pseudonym ihrer Jahre im Untergrund: Edith Delamare.

Lesung

30. Januar 2022
> 15:00

iIn ihrem Roman erzählt Mirna Funk die Geschichte von Nike, die als Jüdin in Ostberlin aufgewachsen ist. Jede Straße trägt Erinnerung, auch schmerzhafte. Der Stolperstein ihrer Urgroßmutter liegt vor ihrer Wohnung. Für einen Job geht sie nach Tel Aviv und trifft dort Noam. Er ist Journalist, seine Geschichte ist tief und komplex. Nike lässt ihn in ihr Leben, als ersten Mann seit Jahren. Doch der vereinnahmende und brutale Onkel Noams setzt alles daran, dass Nike aus Noams Leben verschwindet. Furchtlos und berührend erzählt Mirna Funk von der Gewalt, die in Nikes und Noams Familiengeschichten steckt. Wie leben sie mit ihren individuellen Bruchstellen? Und wie können sie einander lieben?
Mirna Funk, geboren 1981 in Ostberlin, wurde für ihren Debütroman »Winternähe« mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. In der »Vogue« erscheint ihre Kolumne »Jüdisch heute«. Sie arbeitet als freie Journalistin für diverse deutsche
und israelische Publikationen.
In Kooperation mit Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.

Das Leben der Marianne Kahn

03. Februar 2022
> 19:00

Das Leben der Marianne Kahn erzählt vom Schicksal eines Kindes, das in eine sogenannte Mischehe geboren wurde. Als Tochter eines jüdischen Vaters musste sie in Wiesbaden die Verfolgungen der Nazizeit erleiden. Noch vor Kriegsende wurde sie gemeinsam mit ihrem Vater in das KZ Theresienstadt deportiert, das sie glücklicherweise überlebt hat. Trotz der Verfolgungen entschloss sie sich, ihr Vermögen nach ihrem Tod sozialen Einrichtungen zu vererben, so u.a. dem Hospizverein Auxilium Stiftung Marianne Kahn, der sich für die Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und ihren Angehörigen einsetzt.
Vorgetragen von Dr. Rolf Faber, Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung

Ausstellungseröffnung Else Niemöller / Else Niemöller

13. Februar 2022
> 12:00

Kim Engels - Begrüßung
Anti von Klewitz - musikalische Begleitung
Jeanette Toussaint - Einführung
Anti von Klewitz, Jeanette Toussaint, Gerd Bauz - fragende Führung

Führung Else Niemöller / Else Niemöller

27. Februar 2022
> 15:00

Nicht selten geraten die Lebenswege bedeutender Frauen aus der Geschichte hinter denen ihrer Männer in Vergessenheit. Ein Schicksal, dass auch Else Niemöller ereilt hat. Ihr Ehrengrab liegt auf dem Wiesbadener Südfriedhof, doch ist ihr Leben bislang nahezu unbekannt. In der Führung verfolgen wir ihren Lebensweg, der sie als bedeutende intellektuelle Ratgeberin ihres Mannes, weltweite Friedensaktivistin und Kämpferin für die Ökumene zeigt.

Ausstellungseröffnung / Justine Otto

06. März 2022
> 12:00

Kim Engels, Begrüßung
Marlies Lang-Schilling, Einführung in die Ausstellung

Die Künstlerin ist anwesend

Allahs Karawane | Susanne Schröter

10. März 2022
> 19:00

"Muslim*Innen, die neben Allah die Göttin des Südmeeres verehren, das rituelle Fasten durch Arbeit ersetzen oder den Koran feministisch auslegen: Susanne Schröter führt kurzweilig durch unbekannte Kulturen des Islams, die vor allem eines gemeinsam haben: Sie gehören zu den bedrohten Arten, die von Fundamentalisten und Radikalen bekämpft werden. Das anschauliche Buch ist ein längst überfälliger Einspruch gegen die fatale Verkürzung der zweitgrößten Weltreligion auf wenige Prinzipien und eine Einladung, den Islam in all seiner Vielfalt und Farbigkeit neu zu entdecken.
Die tanzenden Derwische in der Türkei haben eine eigene Orthodoxie ausgebildet, während es auf dem Balkan seit langem einen unorthodoxen, genuin europäischen Islam gibt. Im Sudan unterläuft der Zar-Kult rigide Scharia-Regeln. Im Senegal leiten mächtige Scheichs zu einem Leben im Rhythmus von Gebet, Arbeit und Musik an. In Malaysia existieren alte muslimische Matriarchate, während in den USA eine progressive muslimische Subkultur blüht und in Deutschland liberale Vereinigungen mit Imaminnen entstehen. Mit den Ibaditen im Oman ist eine traditionell tolerante Glaubensrichtung zu entdecken. In Pakistan haben sich Sufi-Heiligtümer zu gesellschaftlichen Freiräumen entwickelt, auch für Transgender. Auf der Insel Java ist der Islam mit Hinduismus und Buddhismus verschmolzen, und in China entwickelt sich unter den Augen der KP ein interreligiöser Islam. Susanne Schröters erstaunliche Reise durch das islamische Multiversum zeigt auf schönste Weise, dass die zweitgrößte Weltreligion vielfältiger, diverser, kreativer und pragmatischer ist, als es uns islamische Fundamentalisten und wütende Islamkritiker glauben machen wollen.

Führung Else Niemöller / Else Niemöller

13. März 2022
> 15:00

Ihr Grab befindet sich auf dem Südfriedhof in Wiesbaden. Ihr Leben und Wirken allerdings ist nur wenigen bekannt. Die Führung folgt den biografischen Linien Niemöllers und erläutert ihr vielfältiges Wirken.

Else Niemöller-ein Frauenschicksal in ihrer Zeit | Vera Zingsem / Else Niemöller

20. März 2022
> 12:00

Else und Martin Niemöller galten vor allem in der Nachkriegszeit als ein im christlichen Sinne vorbildliches Ehepaar, und das nicht nur in Bezug auf ihre Ehegemeinschaft, sondern erst recht in Bezug auf ihr – für die damalige Zeit außergewöhnliches – berufliches Zusammenwirken. Überall im In- und Ausland, wo die beiden gemeinsam auftraten (so auch bei ihrer Reise durch die USA) hinterließen sie einen bleibenden Eindruck. Else Niemöllers besonderes Interesse galt der deutschen Friedensbewegung, der sie sich bereits früh anschloss. Das Thema „Frieden“ bildete auch den Kern ihrer Vorträge, die sie über die ganze Welt führten, denn sie hielt Frauen von Natur aus eher für Friedensstifterinnen. 1959 wurde sie zur Ehrenpräsidentin der westdeutschen Frauenfriedensbewegung ernannt. Am Ende jedoch bleibt ein typisches Frauenschicksal: Während Martin Niemöller noch immer ein Begriff ist, spricht von Else Niemöller so gut wie niemand mehr. Warum ist das so, und warum müssen wir das (noch immer) als ein typisches Frauenschicksal verstehen?

Führung / Justine Otto

20. März 2022
> 15:00

Justine Ottos Bilder bilden nur auf den ersten Blick eine realistische Szene ab. Der detailreiche Naturalismus der Fernsicht wirkt bei näherer Betrachtung rätselhaft und mündet in der Erkenntnis, das Gesehene nicht erklären zu können. „Ein Gemälde erzählt den Ausschnitt einer Geschichte“ (Justine Otto) und animiert, eine eigene Geschichte zu erzählen, die das Gesehene erklärt.

Führung Else Niemöller / Else Niemöller

27. März 2022
> 15:00

Else Niemöllers Wirken ist in der öffentlichen Erinnerung verblasst. Doch neben ihrem großen Einfluss auf Glaubensentwicklung und Schriften ihres Mannes, hinterlässt sie ihre eigenen Spuren in der Geschichte: als Friedensaktivistin und Kämpferin für die Ökumene, als gefeierte Rednerin im Ausland und als Leiterin der CARE-Pakete Hilfsaktion nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Ihr Grab liegt auf dem Wiesbadener Südfriedhof – es ist Zeit, Else Niemöller und „ihren Platz in der Welt“ besser kennenzulernen. In der Führung nehmen wir sie mit, auf eine Reise zu ihren wichtigsten Lebensstationen und blicken gemeinsam auf das Wirken der bisher unbekannten Else Niemöller.

Luisa Francia Workshop

02. April 2022
> 10:00 – 18:00

Das Herz befreien, Lasten abwerfen, in die lebendige spirituelle Kraft gleiten
Wir spielen mit Tönen, Bewegung, Orakel und Ritual, um wieder neue Lebenskraft zu schöpfen und uns unabhängig von allen Widrigkeiten neu und kreativ zu finden, zu erfinden.
Mitbringen: Rassel oder Trommel, unbedingt lockere Kleidung (für die Bewegung sind Strumpfhosen und enge Hosen kontraproduktiv) was zum Schreiben und Lust auf neue Alltagsgestaltung

Luisa Francia Veranstaltung

03. April 2022
> 12:00

Lasten abwerfen, das Herz befreien, in die lebendige spirituelle Kraft gleiten, ich lese aus dem Buch "Mit Göttinnen durch die Raunächte" und aus "Spirituelle Raumpflege" das wohl gerade zu der Zeit erscheint.
Wir sind der Pandemie müde, aber es ist ja besonders wichtig in komplizierten Zeiten die Zuversicht zu nähren, das Lachen nicht zu verlieren und beherzt das Leben zu gestalten.

Führung Else Niemöller / Else Niemöller

10. April 2022
> 15:00

Else und Martin Niemöller zeigen sich als historisch facettenreiche Personen. In der Führung verfolgen wir ihre scheinbar widersprüchlichen Lebenswege, der sie, als ehemalige Gegner der Demokratie, zur Gründenden der „Bekennenden Kirche“ im Nationalsozialismus und schließlich zu weltweit aktiven Friedensaktivist:innen macht. Welche Lehren lassen sich heute aus ihren damaligen Entscheidungen und Kämpfen ziehen? Das Leben von Else Niemöller ist neben dem ihres Mannes, nahezu unbekannt. Dabei zeigt uns ein Blick auf ihren Leben und Wirken vieles über historische Lebenswelten, Geschlechterverhältnisse und die Entstehung der weltweiten Friedensbewegung nach dem 2. Weltkrieg. In der Führung nehmen wir die ambivalenten Aspekte eines ereignisreichen Lebens in den Blick.

Workshop Cambra Skadé

23. April 2022
> 10:00 – 18:00

Von den hilfreichen Medizinen
Im Geschehen unserer Tage stimmig und gut unterwegs sein – wie kann es gehen? Vielleicht, indem wir auf der Bühne des Weltzirkus einfach unseren Platz einnehmen. Das geben, was speziell wir zu geben haben, auf die eigenen Fähigkeiten vertrauen und darauf, dass genau das gebraucht wird. Wir werden uns gute und wichtige Medizinen für die herausfordernden Zeiten anschauen und unsere ganz eigenen Geschenke, die wir unserer Gemeinschaft geben können.
Wir gehen weibliche schamanische Wege, wir verweben unsere Kraft, wir teilen unsere Geschichten und Träume und unsere Lebenslandkarten.
Die heilenden Künste begleiten uns, jede gestaltet ein Kraftobjekt.
Geschichten | Ritual | Schamanischer Reise | Teachings sind Teil des Seminars

Vortrag Cambra Skadé

24. April 2022
> 12:00

Zeitgedanken und Medizinwege
Wenn wir auf unsere ganz eigene Weise leben und lieben, wachsen, wirken und da sind, dann leuchten wir. Dann können wir unsere wunderbaren Medizingaben für die Gemeinschaft geben. Und die braucht es in Zeiten wie diesen.
Eine szenische Lesung zum neuen Buch, Erzähltes und Bebildertes.

Führung / Seiltänzerinnen zwischen Autonomie und Anpassung

30. April 2022
> 15:00

Das Spektrum der autonomen Frauenprojekte in den 1980er Jahren reicht von Frauenhausinitiativen und dem Schutz vor sexueller Gewalt, Beratungs- und Präventionsangeboten, außerinstitutionellen Bildungseinrichtungen, über Berufshilfen bis hin zu einer neuen weiblichen Geschichtsschreibung. Die autonomen Frauen wirken in die Politik hinein, haben Mitspracherechte für die Gestaltung des damals einmaligen Hessischen Aktionsprogramms für Frauen (1984). Im Zuge der Förderung müssen sich die außerinstitutionellen Fraueneinrichtungen allerdings in Verwaltungsprozesse und -vorgaben sowie politische Richtungsweisungen einpassen. Die Waage zwischen Autonomie und Anpassung muss permanent austariert werden. Die Wirkung der Initiativen dieser Jahre ist beachtlich. Die Autonome Frauenbewegung der 1980er Jahre ebnet maßgeblich den Weg für die Etablierung neuer Themenschwerpunkte und Tätigkeitsfelder in neu definierte Strukturen, die bis heute Bestand haben.

Das Hessische Aktionsprogramm für Frauen / Seiltänzerinnen zwischen Autonomie und Anpassung

15. Mai 2022
> 12:00

Brigitte Sellach, ehemalige Staatssekretärin erinnert sich in einem Zeitzeuginnengespräch an einen Meilenstein der Hessischen Geschichte und teilt Erfahrungen zu dieser besonderen Zeit aus erster Hand.
Das Hessische Aktionsprogramm für Frauen legt ab 1985 einen immens wichtigen Grundstein für die Projekte der autonomen Frauenbewegung in Hessen. Einzigartig ist es damals, als historische Premiere, und bis heute, durch die vielen Strukturen, die sich daraus etablieren. Nach Bildung einer rot-grünen Koalition in Hessen 1985 standen öffentlicher Gelder für autonome, außerinstitutionelle Frauenbildungseinrichtungen zur Verfügung: ein wahres Novum.
Die Projekte und Einrichtungen in der aktuellen Ausstellung „Seiltänzerinnen – zwischen Autonomie und Anpassung. Die 80er und die Frauenbewegung“ sind verwoben mit den Förderstrukturen des Hessischen Aktionsprogramm für Frauen.

Führung Seiltänzerinnen / Seiltänzerinnen zwischen Autonomie und Anpassung

15. Mai 2022
> 15:00

Das für die Frauenbewegung so wichtige Jahrzehnt der 80er steht im Mittelpunkt der Führung. Das Spektrum reicht von außerinstitutionellen Bildungseinrichtungen, Beratungs- und Präventionsangeboten bis hin zu einer neuen, weiblichen Geschichtsschreibung. Auch beleuchten wir die Rechtlage ab 1977, die in Familien- und Arbeitsrecht wesentliche Veränderungen brachte. Unterhaltsam und kenntnisreich durch ein prägendes Jahrzehnt, das auch in Sachen Mode Neuerungen brachte.

Ausstellungseröffnuung / Bewegung - ein grenzenlos gültiges Prinzip

29. Mai 2022
> 12:00

Kim Engels - Begrüßung
Margit Bayer - Einführung in die Ausstellung

Führung / Seiltänzerinnen zwischen Autonomie und Anpassung

29. Mai 2022
> 15:00

Das Spektrum der autonomen Frauenprojekte in den 1980er Jahren reicht von Frauenhausinitiativen und dem Schutz vor sexueller Gewalt, Beratungs- und Präventionsangeboten, außerinstitutionellen Bildungseinrichtungen, über Berufshilfen bis hin zu einer neuen weiblichen Geschichtsschreibung. Die autonomen Frauen wirken in die Politik hinein, haben Mitspracherechte für die Gestaltung des damals einmaligen Hessischen Aktionsprogramms für Frauen (1984). Im Zuge der Förderung müssen sich die außerinstitutionellen Fraueneinrichtungen allerdings in Verwaltungsprozesse und -vorgaben sowie politische Richtungsweisungen einpassen. Die Waage zwischen Autonomie und Anpassung muss permanent austariert werden. Die Wirkung der Initiativen dieser Jahre ist beachtlich. Die Autonome Frauenbewegung der 1980er Jahre ebnet maßgeblich den Weg für die Etablierung neuer Themenschwerpunkte und Tätigkeitsfelder in neu definierte Strukturen, die bis heute Bestand haben.