Kritik der Leihmutterschaft

17. November 2026
> 20:00

Was geschieht, wenn ein Kinderwunsch auf einen globalen Markt trifft? Wenn medizinischer und technischer Fortschritt Möglichkeiten schaffen, die zuvor undenkbar waren, und Schwangerschaft zur Dienstleistung werden kann?

Leihmutterschaft berührt grundlegende Fragen nach Frauenrechten, Kinderrechten und Menschenwürde. Welche Rolle spielen dabei soziale und globale Ungleichheiten? Was bedeutet es, wenn Schwangerschaft und Geburt in einen Markt eingebunden werden? Und wo liegen die Grenzen von Selbstbestimmung, medizinischer Machbarkeit und wirtschaftlichen Interessen?

Wir wollen diese Fragen aus feministischer, gesellschaftstheoretischer und kinderrechtlicher Perspektive betrachten und dabei auch grundsätzlicher fragen, welches Verständnis vom Menschen hinter der zunehmenden technischen und kommerziellen Verfügbarkeit von Körpern und Reproduktion steht.

Berit Bentert, Chantalle El Helou und Dr. Inés Brock-Harder bringen unterschiedliche fachliche Perspektiven in die Diskussion ein. Im Gespräch geht es um Ausbeutung und soziale Ungleichheit, um Kinderrechte und die Bedeutung früher Bindung sowie um die Frage, wie eine Gesellschaft mit den Möglichkeiten und Grenzen medizinischen Fortschritts umgehen sollte.

Moderation: Charlotte vom Kolke
Online-Veranstaltung. Anmeldung erforderlich über: https://www.spiegelbild.de/kritik-der-leihmutterschaft/

Eine Kooperation von Spiegelbild - Politische Bildung aus Wiesbaden, Kommunales Frauenreferat Wiesbaden und frauen museum wiesbaden