Die Neue Frau – Wiesbaden in den 1920er Jahren

03. September 2016
> 12:00

Paillettenkleid, lange Perlenkette, Rauchen, Sportlern und frivoles Feiern. Mit diesem Stereotyp werden die Zwanziger Jahre verbunden. Dass die Epoche aber weit mehr war, macht der Stadtrundgang deutlich. Neben der Wiesbadener Geschichte erfahren Sie Spannendes über das neue weibliche Lebensgefühl der damaligen Zeit.
Der Rundgang startet im frauen museum wiesbaden, wo es bei einer Tasse Kaffee Wissenswertes über diese einzigartige Einrichtung zu erfahren gibt. Von hier aus geht es weiter zum Schlossplatz, Kochbrunnenplatz und Kurhaus.
In Kooperation mit BüroF

Ausstellungseröffnung / Kunst mit KLASSE!

11. September 2016
> 12:00

Anlässlich der Vernissage von "Kunst mit KLASSE!" laden das frauen museum wiesbaden und die Klasse der Ed der Gustav-Heinemann-Schule zur Werkschau ein.
Ein Jahr kreativer Resonanz, erzählt in Bildern, von Textstücken gedanklich und vom Fachbereich Musik der Gustav-Heinemann-Schule begleitet.

Ausstellungseröffnung / Wo ist Frau Orpheus?

25. September 2016
> 12:00

Christine Rieck-Sonntag war immer wieder in Bulgarien unterwegs, auf Spurensuche nach der alten Göttin. Im Rucksack und im Hinterkopf die Forschungsarbeiten von Marija Gimbutas, von Carola Meier-Seethaler und Harald Haarmann. Sie ist gerade zurückgekommen und wird erzählen von der люлката на Европа , der Wiege Europas. Und sie wird Prof. Dr. Harald Haarmann selbst begegnen, der um 13.30 Uhr einen seiner grundlegenden Vorträge hält über diese frühe Kultur, über "Unser Alteuropäisches Erbe".

Unser Alteuropäisches Erbe – Prof. Dr. Harald Haarmann

25. September 2016
> 13:30

Wörter im Deutschen wie Narzisse, Olive, Wein, Keramik, Metall, Psyche oder Theater klingen griechisch, weil die Griechen diese Ausdrücke verwendeten und an uns weitervermittelt haben. Diese Ausdrücke gehören aber nicht zum griechischen Erbwortschatz. Die Keramikherstellung und Metallbearbeitung sind beispielsweise zivilisatorische Domänen, die lange vor den Griechen in Europa ausgebildet worden sind.

Harald Haarmann präsentiert seine neuesten Forschungen zu Alteuropa. Der Sprach- und Kulturwissenschaftler schildert anschaulich die breite Palette alteuropäischer Errungenschaften, die bis in die griechische Antike und darüber hinaus - bis in unsere Zeit hinein - tradiert worden sind. Er wird u.a. über Religion und Mythologie sprechen und darüber, wie die moderne Namenforschung griechische Göttinnen als VORgriechisch identifiziert, von denen man dies bisher nicht wusste (z.B. die mächtige Athene, Hera und Artemis). Thematisiert werden auch die egalitären Sozialstrukturen in Alteuropa, die sich in der Athener Demokratie fortsetzen und damit ein elementares Konzept unserer modernen Welt antizipieren, sowie die Gleichberechtigung der Frauen, die in der Kooperationsgesellschaft Alteuropas mit den Männern gleichgestellt waren.

Die (Ehe-) Frauen der Familie Himmler - Katrin Himmler

28. September 2016
> 19:00

Weibliche Schuldverstrickung im Nationalsozialismus und im Familiengedächtnis nach 1945

Durch die historische Forschung ist belegt, dass der nationalsozialistische Völkermord nur durch das weitgehende Einverständnis einer rassistischen Volksgemeinschaft möglich war. Zu dieser zählten Frauen wie Männer. Bis heute werden die Erkenntnisse der Täter- und Mitläuferforschung jedoch kaum mit familiären Überlieferungen zur NS-Zeit in Verbindung gebracht. Die Rolle der eigenen Mütter und Großmütter wird im Rückblick zumeist noch stärker verharmlost als die der Väter und Großväter

In Zusammenarbeit mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.

Roots – Bambusskulptur am Frankfurter Kunstverein – Marie-Theres Deutsch

05. Oktober 2016
> 19:00

Der Bau der neuen Altstadt verändert die städtebauliche Situation am Frankfurter Kunstverein erheblich. Das Steinerne Haus mit seinem 50iger Jahre Anbau ist seiner Bedeutung enthoben. Das Gebäude aus dem 14. Jahrhundert fällt durch den Bau von 35 Häusern der Neuen Frankfurter Altstadt optisch weit zurück. Um dem zu begegnen, unterstützte das Architekturbüro von Marie-Theres Deutsch 2015 die Installation „Roots“ des indonesischen Künstlers Joko Avianto.
„Roots“ steht für politische Reformen und grundlegende soziale Veränderungen in der zeitgenössischen indonesischen Gesellschaft.

Frauengräber auf dem Alten Friedhof

08. Oktober 2016
> 12:00

Das Freizeitgelände »Alter Friedhof« war ehemals eine Ruhestätte für mehr als 33.000 Tote. Auf diesem von Romantik umwehten Ort haben nur wenige Grabsteine überdauert, doch es lohnt sich, den Erinnerungen der dort begrabenen Frauen (u.a. Fanny Lewald, Sophie Bickel und Pauline von Nassau) nachzugehen.

Stress- und Traumasensibilität in der Flüchtlingsarbeit – Maria Zemp

14. Oktober 2016
> 9:30 – 17:00

Viele Flüchtlinge haben in ihrem Heimatland, auf der Flucht und auch nach ihrer Ankunft in Deutschland traumatische Ereignisse erlebt, wurden Opfer von Krieg, Vertreibung, Gewalt, Folter und Vergewaltigung.

In der Schulung geht es darum, einen Einblick in den „traumasensiblen Umgang mit Flüchtlingen“ zu erhalten. Ihnen werden Grundkenntnisse zu den Themenfeldern Trauma, Traumaursachen und deren Auswirkungen vermittelt. Maria Zemp ist Fachreferentin für Trauma-Arbeit und Frauengesundheit und seit 2003 Trainerin bei medica mondiale.

Workshop für Frauen / Stress- und Traumasensibilität in der Flüchtlingsarbeit – Maria Zemp

15. Oktober 2016
> 9:30 – 17:00

Viele Flüchtlinge haben in ihrem Heimatland, auf der Flucht und auch nach ihrer Ankunft in Deutschland traumatische Ereignisse erlebt, wurden Opfer von Krieg, Vertreibung, Gewalt, Folter und Vergewaltigung.

In der Schulung geht es darum, einen Einblick in den „traumasensiblen Umgang mit Flüchtlingen“ zu erhalten. Ihnen werden Grundkenntnisse zu den Themenfeldern Trauma, Traumaursachen und deren Auswirkungen vermittelt.
Maria Zemp ist Fachreferentin für Trauma-Arbeit und Frauengesundheit und seit 2003 Trainerin bei medica mondiale.

Geschlechterrollen in der Altsteinzeit. Mythos und Wahrheit – Dr. Linda R. Owen

05. November 2016
> 11:30

Vorgefasste Meinungen über das Leben in urgeschichtlicher Zeit sowie die selektive Benutzung ethnographischer Analogien haben zu einseitigen Forschungsansätzen bei der Rekonstruktion des prähistorischen Lebens geführt. Es ist deswegen wichtig, dass Archäolog_innen die kulturellen Konzepte von Geschlecht erkennen, die ihren Denkprozessen unterliegen, und diese ständig in Frage stellen. Anhand eigener Forschungsergebnisse wird Dr. Linda R. Owen die Geschlechterrollen in der Altsteinzeit rekonstruieren.

Der Vortrag ist Teil von SAMSTAGspezial / Der Mythos vom großen Unterschied. Das Komplettpaket SAMSTAGspezial inkl. Imbiss kann nur mit Voranmeldung gebucht werden.

SAMSTAGspezial – Der Mythos vom großen Unterschied

05. November 2016
> 11:30 – 18:00

Die Archäologinnen Linda Owen und Brigitte Röder gehen in ihren Vorträgen der Frage nach, was über Geschlechterverhältnisse in der Frühzeit bekannt ist und wie die Archäologie zu diesen Erkenntnissen kommt. Die modernen Geschlechterbilder, ihre gesellschaftliche Relevanz und ihre Entstehung werden ebenfalls thematisiert.

Mehr

Ich Mann. Du Frau. Feste Rollen seit Urzeiten? – Prof. Dr. Brigitte Röder

05. November 2016
> 12:45

Geschlechterforschung zwischen Archäologie und Öffentlichkeit

„Männer sind ursprünglich Jäger, und Frauen sind Sammlerinnen“ - Doch gab es dieses urgeschichtliche Traumpaar wirklich? Oder haben die Vorstellungen, die sich um den urgeschichtlichen Jäger und seine sammelnde Gattin ranken, weniger mit urgeschichtlichen als mit heutigen Geschlechterrollen zu tun, von denen lediglich behauptet wird, dass sie „ursprünglich“ und „natürlich“ seien? Antworten auf diese Fragen werden aus der Perspektive der archäologischen Geschlechterforschung entwickelt, deren Arbeitsweisen, Aussagepotentiale und Grenzen ebenfalls präsentiert werden.

Der Vortrag ist Teil von SAMSTAGspezial / Der Mythos vom großen Unterschied. Das Komplettpaket SAMSTAGspezial inkl. Imbiss kann nur mit Voranmeldung gebucht werden.

Filmvorführung – Wo die freien Frauen wohnen – Uschi Madeisky

05. November 2016
> 15:30

Die Filmemacherin Uschi Madeisky ist seit über 20 Jahren in matriarchalen Gesellschaften unterwegs. Wir zeigen ihren jüngsten Film: „Wo die freien Frauen wohnen“. Er schildert das Leben der Mosuo im Süden von China, dort sind Frauen frei und geachtet, der Mann ebenfalls zufrieden und ausgeglichen, erhält seine Identität über seinen Mutterclan.

Anschließend besteht die Möglichkeit gemeinsam mit den Filmemacherinnen Uschi Madeisky, Daniela Parr und Dagmar Margottsdotter-Fricke der Frage nachzugehen: Wie unterscheiden matriarchale Gesellschaften sich von der unserigen? Was können wir von ihnen lernen?

Der Vortrag ist Teil von SAMSTAGspezial / Der Mythos vom großen Unterschied. Das Komplettpaket SAMSTAGspezial inkl. Imbiss kann nur mit Voranmeldung gebucht werden.

Ein Band zwischen Himmel und Erde – Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann

27. November 2016
> 12:00

Die Geschichten um Apoll, Orpheus und die Musen sind in Europa noch vielen Menschen vertraut. Immer wieder beziehen sich die Künste und die Populärkultur auf sie. Mythen, die sich mit der Musik befassen, gibt es aber auch in vielen anderen Kulturen der Erde. Vergleicht man diese Geschichten miteinander, fallen weniger die kulturellen Unterschiede, als verblüffende Ähnlichkeiten auf. In den Mythen geht es um die Entstehung von Instrumenten, Gattungen, musikalischen Praktiken oder einzelnen Stücken. Die besonderen Fähigkeiten heroischer Musikergestalten werden erzählt. Und immer wieder geht es darum, was Musik eigentlich ist.

Im Vortrag werden einige solcher Geschichten aus Mittelamerika, Westafrika, Indien und China vorgestellt und ihr Sinnpotenzial ausgelotet. Im Mittelpunkt dabei steht das Motiv der Musik als Geschenk des Himmels.

Frauenkraft Frauenweisheit – Luisa Francia

10. Dezember 2016
> 13:00 – 17:00

Wie finde ich zu meiner eigenen Kraft, zu meiner Magie, zur Göttin in mir?
Mit Übungen, Stimme, Rhythmus, mit Orakel und Ritual nähern sich die Seminarteilnehmerinnen spielerisch der eigenen inneren Weisheit, der Göttin in jeder Frau.

Die Magie der Frauen ist für Luisa Francia das Urvertrauen in die eigene Kraft, die alles wandeln kann.

Die Göttin in mir – Luisa Francia

11. Dezember 2016
> 12:00

Göttinnen als Lebensthema. Für Luisa Francia sind Göttinnen ein lebendiger und ständiger Wandlungsprozess weiblicher Kraft und weiblicher Wirklichkeit.

In ihrem Vortrag möchte Luisa Francia Frauen anregen, die Göttin in jeder Frau zu entdecken und zu feiern. Das lineare Vergehen von Zeit mit all den Moden und Hypes wird durch die Vielfalt der Göttinnenerscheinungen aufgehoben. Zeit- und Raumlos prägen sie immer wieder auch das Erscheinungsbild von Frauen, spiegeln die komplexe weibliche Wirklichkeit und regen Frauen an, sich spielerisch immer wieder neu zu erfinden.

Künstlerinnenwege – Kim Engels & Cambra Skadé

20. Januar 2017
> 10:00 – 18:00

In diesem Seminar geht es darum, die eigenen Grenzen im Künstlerinnendasein zu erkennen, zu überschreiten. Es kann die Grenze hin zu einem neuen Selbstverständnis sein, hin zu mehr Professionalität oder hin zu einem anderen, authentischen Ausdruck. Über eine Schwelle gehen, heißt ein Wagnis einzugehen auf dem Weg als Künstlerin.

Wir arbeiten bewusst mit wenigen Teilnehmerinnen, um den Weg von jeder anschauen und coachen zu können.

In Transition – In Between – Unterwegs im Grenzland – Cambra Skadé

21. Januar 2017
> 10:00 – 18:00

In dem Tagesseminar geht es um die „Grenzländer“ auf dem Lebensweg; um Zeiten im Übergang, in transition, um das Unterwegssein im Niemandsland, in between. Im Dazwischen liegt das Alte bereits hinter uns, das Neue ist jedoch noch nicht da. Es wird Zeit für das Betreten des Nullraumes.

Die Teilnehmerinnen tauschen sich aus, forschen und arbeiten mit verschiedenen schamanischen Techniken, gehen weibliche schamanische Wege und erkunden schamanische Kunst.

Die Heilkunst der Trickster – Cambra Skadé

22. Januar 2017
> 12:00

Trickster – Was ist die Kraft dieser großen Grenzgänger*innen und Gratwander*nnen? Wie zeigen sie sich in unterschiedlichen Kulturen, zu unterschiedlichen Zeiten? Die Trickster laden ein, von ausgetretenen Pfaden herunter zu gehen. Sie fordern auf, aus alten Wahrnehmungsmustern auszubrechen und mit frischen Augen zu sehen. Auf eine heilige Art und Weise wandert diese archetypische Gestalt an der Grenze entlang und lehrt, aus starren Mustern auszubrechen, um das eigene ICH und die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

In Transition – In Between – Unterwegs im Grenzland – Cambra Skadé

23. Januar 2017
> 10:00 – 18:00

In dem Tagesseminar geht es um die „Grenzländer“ auf dem Lebensweg; um Zeiten im Übergang, in transition, um das Unterwegssein im Niemandsland, in between. Im Dazwischen liegt das Alte bereits hinter uns, das Neue ist jedoch noch nicht da. Es wird Zeit für das Betreten des Nullraumes.

Die Teilnehmerinnen tauschen sich aus, forschen und arbeiten mit verschiedenen schamanischen Techniken, gehen weibliche schamanische Wege und erkunden schamanische Kunst.