Jeunes Mères
27. March 2026
> 17:15
Jessica, Perla, Julie, Ariane und Naïma leben in einem Heim für junge Mütter. Dort finden sie Unterstützung im Alltag und den Raum, sich auf ihr neues Leben einzustellen. Als Teenager stehen sie vor der Herausforderung, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für ihr Kind. Trotz unterschiedlicher Geschichten verbindet sie der Wunsch nach einem Neuanfang und der Hoffnung auf eine Zukunft jenseits der bisherigen Lebensumstände.
Die belgisch-französische Koproduktion wurde im Mai beim Filmfestival von Cannes uraufgeführt und gewann dort den Preis für das Beste Drehbuch. Darüber hinaus gewann der Film dort den Preis der Ökumenischen Jury.
Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne, BE/FR 2025, 105 min, DCP, DF oder OmU, FSK: beantragt, mit Babette Verbeek, Elsa Houben, Janaïna Halloy Fokan
Pressestimmen:
„Das episodenhaft konzipierte, klare und einfach gehaltene Drama begleitet die Protagonistinnen fast dokumentarisch durch den Alltag und stellt eine große Nähe zu ihnen her. Die klug verknüpften Handlungsbögen vermitteln zwar auch Sozialkritik, vor allem aber Zärtlichkeit, Mitgefühl und Menschlichkeit.“ (filmdienst.de)
„Wie man es von den Dardenne-Brüdern kennt, schauen sie nicht von oben auf ihre Charaktere herab, sondern begegnen ihnen trotz ihrer Schwächen mit großer Empathie. Innerhalb des Heims blitzt eine Mut machende Solidarität auf, wenn etwa eine Bewohnerin eine Haushaltsaufgabe für eine andere übernimmt. Krasse Dramatisierungen spart JEUNES MÈRES - JUNGE MÜTTER komplett aus, selbst in Momenten, die handfeste Tiefschläge bereithalten. Der fast dokumentarische Eindruck – ein weiteres Markenzeichen der Regisseure – erwächst nicht zuletzt aus einer Handkamera, die stets dicht bei den jungen Frauen bleibt und keine aufmerksamkeitsheischenden Kunststücke vollführt.“ (kino-zeit.de)
„„Jeunes Mères – Junge Mütter“ nimmt das Publikum mit in ein spezielles Heim für Jugendliche, die Mütter werden und mit der Situation überfordert ist. Das Drama ist dabei zurückhaltend und nüchtern erzählt, wirkt oft wie eine Dokumentation. Die episodenhafte Geschichte und die zuweilen anstrengenden Protagonistinnen machen das mit der Anteilnahme zuweilen schwierig. Wer sich aber darauf einlassen kann, findet ein sehenswertes und zutiefst menschliches Werk.“ (film-rezensionen.de)
